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Wierschem
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Der Ort Wierschem liegt ganz im Süden des Maifeldes in einer Höhe von etwa 250 m . NN. Die ersten Siedlungsspuren in der Ortsgemarkung reichen zurück bis in die Zeit der Kelten (6. bis 4. Jahrhundert v. Chr.) Später errichteten in der Nähe des heutigen Wierschems auch die Römer ein Landhaus. Zwischen den heutigen Orten Wierschem und Keldung gab es in karolingischer Zeit ein Kloster mit mehreren Höfen, die aber allesamt in den folgenden Jahrhunderten wüstgefallen sind.

Die eigentliche Geschichte des heutigen Wierschems beginnt um 1100 als Wigersheim. Zur Mitte des 15. Jahrhunderts war es trierisches Lehen der Herren zu Eltz. Seit jeher besteht eine enge Verbindung zwischen dem Ort und der nur etwa drei Kilometer entfernten Burg Eltz. Die Pfarrkirche von Wierschem besitzt einen spätromanischen Chor, das Langhaus wurde im 14. Jahrhundert gebaut und im 18. Jahrhundert erweitert. Die Kirche steht unter dem Patronat der heiligen Appolonia, der Helferin zur Heilung von Zahnleiden.

In mittelalterlicher Zeit war Wierschem aus diesem Grund ein viel besuchter Wallfahrtsort. Heute erinnern im Dorfzentrum das alte Schulhaus, der Backes und das Zehnthaus der Grafen v. Eltz an vergangene Zeiten. Das Ortsbild des etwa 340 Einwohner zählenden Wierschems wird auch heute noch von alten Zwei- und Dreiseitgehöften geprägt.


Bilder, Texte und Links mit freundlicher Genehmigung von Jörg Geisbsch
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